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Diese E-Mails werden gelesen und beantwortet

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Jährlich veröffentlicht „The Radicati Group“ eine Prognose zur Anzahl der täglich versendeten und empfangenen E-Mails weltweit. Während in 2016 täglich rund 215 Milliarden E-Mails verschickt werden, sind es 2020 bereits knapp 258 Milliarden E-Mails. Tendenz steigend.

In Folge dessen wird es immer schwerer den Empfänger mit einer E-Mail zu erreichen. Boomerang hat in einer Studie herausgestellt wie eine E-Mail aussieht die wirklich beantwortet wird. 5,3 Millionen Nachrichten waren die Basis für die Studie.

Emotionen einbringen

E-Mails, die leicht bis moderat positiv oder negativ formuliert sind, erhalten 10-15% mehr Antworten als E-Mails, die völlig neutral formuliert sind.

Wie ein Drittklässler schreiben

Die E-Mail darf nicht zu „klug“ formuliert werden. E-Mails, bei denen der Verfasser wie ein Akademiker klingt, werden weniger beantwortet als E-Mails, bei denen der Verfasser wie ein Drittklässler klingt.

3 bis 4 Wörter im Betreff

Es sind kurze Sätze ohne ellenlange Kettensätze zu verwenden, ganz gemäß dem Spruch „Weniger ist Mehr“. Das gilt auch beim Betreff. Am besten sind es nur 3 bis 4 Wörter. In jenem Fall sollte es einen Betreff geben.

Kein Betreff – 14% Reaktion
1 Wort – 37% Reaktion
2 Wörter – 46% Reaktion
3 Wörter – 48% Reaktion
4 Wörter – 48% Reaktion
5 Wörter – 46% Reaktion
6 Wörter – 44% Reaktion
7 Wörter – 42% Reaktion

Maximal 3 Fragen

Es ist sinnvoll 1 bis 3 Fragen je E-Mail zu stellen. Bei jenen E-Mails liegt die Antwortrate bei rund 60%. Gar keine Frage zu stellen senkt die Rate auf 40%.

Stellung beziehen

Die E-Mail sollte subjektiv geschrieben werden. Bei zu objektiv geschriebenen E-Mails ist die Antwortrate rund 10% geringer und liegt nur bei 42%.

50 bis 125 Wörter

Bei einer E-Mail zwischen 50 – 125 Wörter liegt die Chance bei 50 bzw. 51 Prozent, dass diese beantwortet wird.

10 Wörter – 36% Reaktion
25 Wörter – 44% Reaktion
50 Wörter – 50% Reaktion
75 Wörter – 51% Reaktion
100 Wörter – 51% Reaktion
125 Wörter – 50% Reaktion
150 Wörter – 49% Reaktion
175 Wörter – 49% Reaktion
200 Wörter – 48% Reaktion

Aufgrund der marginalen Unterschiede würde ich den Punkt nicht überbewerten. An der Stelle ist es sinnvoller zu erwähnen, dass am besten einfache Wörter verwendet werden sollen als man eigentlich verwenden würde. So hätte ich wohl besser statt „marginal“ das Wort „minimal“ in einer E-Mail verwendet.

 

Mit diesen Tipps aus der Studie von Boomerang steht der nächsten E-Mail nichts mehr im Wege.

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